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Tipps und Hinweise

 

Laubhölzer, wie hier im Bild, sind die Grundlage für unser Xylit-Pulver im 500g-Beutel. Die Gewinnung des Xylits erfolgt in Finnland.


Der deutsche Zahnarzt Dr. Ulrich Bruhn beschäftigt sich mit Xylit. Alle Forschungen waren bisher darauf ausgerichtet, Xylit mit einem Träger, wie Kaugummi und Pastillen, nutzbar zu machen. Bruhn jedoch verwendete das reine Pulver als Mundspülung und zum Zähneputzen. Er gibt folgende Hinweise:
"Nach meiner Erfahrung empfiehlt sich folgende Anwendung: Dreimal täglich nach den Mahlzeiten oder zwischendurch einen halben Teelöffel voll Xylitolpulver in den Mund nehmen, im Speichel lösen lassen, den süßen Speichel drei bis fünf Minuten im Munde herumspülen, dann ausspucken. Bitte nicht nachspülen!"

Wenn Sie den kompletten praxisbezogenen und informativen Bericht lesen wollen, klicken Sie bei uns im Register auf Quellen und Links.

Ein paar Anmerkungen über Babys und Zähne für Mamas und auch Papas. Neugeborene kommen ohne Kariesbakterien auf die Welt. Dann stellen sich doch welche ein und das kommt weitgehend durch die Übertragung von Eltern und Geschwistern zustande: Beispielsweise über herzliche Bussis oder gemeinsam benutzte Löffel. Die Vermeidung dieser Auslöser wäre jedoch auch nicht so erstrebenswert, um dann ein zwar kariesfreies, aber gefühlsgestörtes Kind zu haben. Wenn die Mutter als Bezugsperson regelmäßig Xylit-Süßigkeiten zu sich nimmt, kann sie sehr viel zur Zahngesundheit ihres Kindes beitragen (und natürlich auch für sich selbst). Studien  belegen dies. So begannen bei einer Versuchsreihe Mütter 3 Monate nach Entbindung mit dem Kauen von Xylit-Kaugummi. Nach etwa 2 Jahren wurden die Ergebnisse mit 2 weiteren Kontrollgruppen verglichen, die andere, gängige Schutzpräparate erhalten hatten. Die Xylit-Gruppe konnte ganz klar mit den besseren Werten beeindrucken. Es erfolgten jährliche Nachuntersuchungen der Kinder bis zum Alter von fünf Jahren. Dabei bestätigte sich weiterhin ein außerordentlich geringer Anteil von Kariesbakterien in der Mundhöhle mit niedriger Kariesrate als Folge.

 

Übrigens: Xylit hat vom Namen her einen Doppelgänger. Von Aussehen und Funktion gibt es keine Gemeinsamkeiten, denn dieser Xylit, auch Lignit oder Kohlenholzfaser genannt, hat ähnliche Eigenschaften wie Torf und wird Blumenerde zugesetzt.

 

Haltbarkeit: Bei kühler und trockener Lagerung ist Xylit wie Zucker und Salz praktisch unbegrenzt verwendbar. Trotzdem ist auf der Packung ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt.

 

Ein heißer kühler Tipp nicht nur für Kids. Schnell und einfach hergestellt, aber die Geschmacksnerven freuen sich richtig. Bei den nächsten süßen Omeletts oder Pfannkuchen statt der gewohnten Zimt-Zucker-Mischung einen Mix aus Zimt und Xylit wählen und als Belag aufstreuen. Köstlich süße Zimtkühle!

 

 

Xylit kann weitgehend den Haushaltszucker ersetzen, jedoch Hefebackwerke gelingen nicht. Auch Hefebakterien haben nicht das beste Verhältnis zum Xylit. 

 

 

Gläser für Cocktails und Fruchtsaftmischungen am Rand befeuchten und in Streuzucker eintauchen ist bekannt. Beim nächsten Fest Xylitpulver verwenden!  Sieht genauso gut aus, hat aber einen zusätzlichen Aha- und Kühleffekt.

 

 

Fast alle kennen den "Süßsuchtanfall". Was unsere Zähne betrifft, haben diese weniger ein Problem damit, wenn eine Packung Bonbon, eine Tafel Schokolade bei einer Attacke vertilgt wird. Stückchenweise über den ganzen Tag verteilt ist der Speichel hinsichtlich der Neutralisierung überfordert. Wenn das der Fall ist, dann hilft nach jeder zahnunfreundlichen Süßigkeit der zusätzliche Griff zu Xylit-Kaugummi oder -Pastille bzw. Xylit-Spülung.

 

So sehr wir Xylit vorteilhaft nutzen können, muss der Zuckeraustauschstoff für Hunde tabu sein.

Sie können die Substanz, wie auch  Weintrauben, Rosinen, Kakao (Schokolade), nicht gut oder gar nicht verwerten. Mehr oder weniger gilt das ebenfalls für Rinder, Ziegen und Kaninchen. Also, den Dackel und weiteren Vierbeinern seiner Gattung zum Geburtstag nicht mit einem selbstgebackenen Xylit-Hundeküchlein verwöhnen wollen. Katzen dagegen haben mit Xylit kein Thema.

"Nein, du kriegst kein Xylit!"

 

Es ist einige Jahre her, da kam die Warnmeldung der Wissenschaftler, mit dem Zähneputzen nach dem Verzehr säurehaltiger Nahrung eine halbe Stunde zu warten. Der Zahnschmelz verliert nämlich auf Grund der Säureeinwirkung kurzzeitig an Stabilität. Der Abrieb der Zahnsubstanz durch die Bürste wird größer. Andererseits, nach 30 Minuten dürfte das Thema Zähneputzen meistens irgendwo in der Gedankenablage schlummern. Für diejenigen, die morgens zu ihrem Arbeitsplatz hetzen, ist die Empfehlung nicht unbedingt umsetzbar. Wer jedoch nach dem Marmeladebrötchen Xylit anwendet, befindet sich in jedem Fall auf der Gewinnerseite. Die schädlichen Säurewerte in der Mundhöhle gehen in Richtung auf gewünschte Neutralität: Kariesentwicklung erfolgreich gestoppt!

Eine Gute-Nacht-Geschichte. Sie klingt eigentlich unwahrscheinlich und geradezu provokativ:
Genehmigen Sie sich vorm Schlafengehen nach dem Zähneputzen noch eine angenehm schmeckende Xylit-Süßigkeit! Das Verständnis der Wirkungsfunktion lässt die Aussage über Xylit logisch erscheinen. Xylit unterstützt den Speichel, ein neutrales Milieu in der Mundhöhle zu schaffen. Beide gelangen an alle Stellen und umhüllen Zähne und Zahnfleisch. Kariesbakterien können sich unter diesen Bedingungen nicht entwickeln. Auch die Zunge als Bakteriensammelplatz profitiert davon. Für Eltern ist wahrscheinlich die Einführung obiger Zahnpflege-Verordnung der höchst seltene Moment, der in keinem Aufstand gipfelt, sondern einstimmig und mit Beifall von der Kinder-Partei angenommen wird. Vielleicht auch taktisch einsetzbar für unwillige Zähneputzer: ...und wenn du deine Zähne gebürstet hast, dann gibt es noch einen fantastischen Xylit-Fruchtkaugummi ... (natürlich nur aus dem SHOP der SCHLOSS-EULEN!) ...

 

Xylit funktioniert wunderbar, ist aber kein Wundermittel. Sind Sie nicht enttäuscht, wenn Ihnen ihr Zahnarzt beim nächsten Besuch nicht gleich einen Rückgang der Karies von 90% bescheinigt. Dieser Wert ist seriös belegt, allerdings spielen immer auch individuelle Faktoren mit. Zum Beispiel: Alter, Gesundheitszustand, Gewohnheiten der Nahrungsaufnahme und natürlich die Regelmäßigkeit und Menge der Xylit-Zufuhr sowie die allgemeine Zahnpflege. Karies wird im Übrigen nicht vererbt, sondern ist die am weitesten verbreitete ernährungsabhängige Zivilisationskrankheit der westlichen Industrieländer. Es ist sicher ein tolles Gefühl, wenn sich Ihre Zähne in der Xylit-Anfangsphase glatt und angenehm anfühlen und Ihr Zahnarzt meint: ... nicht schlecht ... kaum Zahnstein ... wenig Plaque ... keine neue Karies ...!

 

 

 




 

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