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 Etwas Xylit-Geschichte

 

Das Jahr der Entdeckung des Xylit wird mit 1891 angegeben und meist verbunden mit dem Namen des bedeutenden deutschen Chemikers und späteren Nobelpreisträgers Emil Fischer. Zu gleicher Zeit gelang die Herstellung auch unabhängig seinem französischem Fachkollegen Bertrand.

  

Xylit und Xylitol bezeichnen den gleichen Zuckeraustauschstoff, der zur Gruppe der Zuckeralkohole gehört. Er wird mit chemischen Verfahren aus Holzzucker (Xylose) hergestellt. Da anfangs vor allem aus finnischen Birken gewonnen, ist Xylit auch als „Birkenzucker" bekannt. In natürlicher Form befindet er sich in vielen Früchten, Beeren, Bäumen, Gemüse und Getreide. Industriell wird Xylit heute in großen Mengen auch aus Maisspindeln (Kolben ohne Körner) produziert. Glukose kann ebenfalls als Grundstoff dienen. Insgesamt ist die Xylit-Herstellung ein technologisch relativ aufwändiger Prozess, der ein besonders reines Endprodukt liefert. Für den Käufer macht sich das auch mit einem höheren Preis im Vergleich zu Haushaltzucker bemerkbar.

Es heißt, dass man sich in Skandinavien während des 2. Weltkriegs aus Zuckermangel an das süße Xylitol erinnerte. So richtig interessant wurde das zuckerige Pulver aber erst, als Anfang der 1970er-Jahre Finnland mit seinen Forschungsarbeiten das Thema Xylit in Bewegung brachte. Weltweit bekannt geworden als die Turku-Zuckerstudien konnte bei umfangreichen Versuchen der Universität Turku belegt werden, dass Xylit über eine hocheffektive Wirksamkeit gegen Karies verfügt. Bis heute sind eine Vielzahl weiterer Untersuchungsreihen hinzugekommen, die die ersten erfolgreichen Ergebnisse bestätigten und weiterführten.

Über 35 Jahre Forschung und Anwendung in der Praxis: Ein solides Fundament, um Xylit vertrauensvoll selbst kennenzulernen.


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