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Die Xylit-Zeitung
von Xaver Xyllix

Neues und nicht mehr so Neues
  

Ich stelle mich vor: Xaver Xyllix vom SCHLOSS-EULE-Team. Nur für Sie und diese Seiten wurde ich geboren! Mein Bestreben ist, Klartext zu schreiben, damit Sie sich einen möglichst objektiven Blick über einen besonderen Zuckeraustauschstoff verschaffen können. Begleiten Sie mich in die Welt der wichtigen und weniger wichtigen Informationen zu Xylit, Xylitol und Birken-Zucker.

 

13. April 2010 - Xylit und dann nie mehr Zahnarzt?

     Es gibt dahingehende Werbeaussagen und wohl auch einige Hardliner, die das praktizieren. Ebenfalls, sich gleichzeitig damit von der Zahnbürste zu verabschieden.
     Nach meiner Sicht und Erfahrung kann ich das nicht empfehlen. Die Anwendung von Xylit bietet sehr gute und neue Möglichkeiten, um Karies vorzubeugen und zu stoppen, ist aber keine Rundum-Versicherung für Zahngesundheit. Ich habe das Gefühl, nach dem Xylit die Zähne zu putzen, bewirkt gerade da einen höheren, angenehmeren Reinigungs- und „Sauber“-Effekt. Dabei ist es durchaus richtig, es üblicherweise genau umgekehrt zu machen: Zähneputzen und danach beim Zubettgehen sich noch mal den Xylit-Lieblingskaugummi genehmigen (oder auch eine Mundspülung mit Xylit-Lösung).

Ihr Xaver Xyllix


10. April 2010 - Die Familie E

     Die Angehörigen davon werden meist sehr skeptisch betrachtet: Sie stellen sich auf vielen Lebensmittel-Packungen als Ansammlung von E´s mit einer nachfolgenden dreistelligen Zahl dar. Neben mir liegt so ein Paradebeispiel: eine verschweißte Tüte, Product of Vietnam, "Glasnudeln mit Schweine-Rippchen-Geschmack". Und bei den Zutaten: Geschmacksverstärker E 621 / E 631 / E 627 und Antioxidationsmittel E 320 / E 321. Alles klar?! Nicht hinter jeder E-Nummer steckt eine beunruhigende, chemische Verbindung, wie hier z.B. mit E 1442 als Hydroxypropyldistärkephosphat. E 410 ist Johannisbrotkernmehl und E 414 Gummi arabicum, der Pflanzensaft einer afrikanischen Akazienart. E 175 steht für echtes Gold und läuft als Farbstoff für Lebensmittel und auch Xylit / Xylitol hat als Süßungsmittel eine Registrierung, nämlich mit E 967.
    Innerhalb der EU muss die gleiche Kennzeichnung angewendet werden. Man sollte sich wahrscheinlich die Mühe machen, die E´s aufzuschreiben, die man in der Nahrung nicht haben will oder darf.
    Ich fand einen interessanten Artikel über die E-Deklaration unter: http://www.aid.de/verbraucher/zusatzstoffe_kennzeichnung.php
    Publiziert vom aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. können Sie die aktuelle E-Liste herunterladen und sehen dort auch eine Fülle von weiterem Material, u.a. über Lebensmittel, Verbraucherschutz und Zusatzstoffen.
    Obwohl die E-Stoffe nach bekannten Wissenschaftsnormen gründlich durchforscht sind, heißt das jedoch nicht, dass sie für alle Menschen geeignet sind. Ein so höchst individuelles und kompliziertes System wie der menschliche Organismus passt in keine Tabelle und Verallgemeinerung. Vor allem für Allergiker ist das Thema wichtig. Problematisch können beispielsweise Antioxidationsmittel, Konservierungs- und Azofarbstoffe sein.
    Und nun zum Schluss: ganz tief durchatmen. Mit jedem Atemzug geben wir uns eine Dosis E 948. Das ist die EU-Zulassungsnummer für Sauerstoff, die hierbei natürlich nur für den Bereich der Lebensmitteltechnik Bedeutung hat.

Vom Xyllix, Xaver

 

5. April 2010 - Süß sind sie alle!

    Ersatzstoffe hört sich meist nicht so toll an, aber der üblichen Einteilung nach ist auch Xylit in der Gruppe der Zuckerersatzstoffe platziert. Dort wiederum den Zuckeraustauschstoffen zugehörig. Hierbei handelt es sich vor allem um die Zuckeralkohole. Die bekanntesten Vertreter sind:
Xylit / Xylitol (E 967), Laktit (E 966), Isomalt (E 953), Erythrit (E 968), Maltit (E 965), Mannit (E 421), Sorbit (E 420).
Fructose ist eigenständig und üblicherweise als Fruchtzucker bekannt.
Im zweiten Bereich der Zuckerersatzstoffe befinden sich die Süßstoffe. Sie haben bei geringsten Mengen ein Vielfaches der Süßkraft im Vergleich zu Zucker sowie Zuckeraustauschstoffen. In der EU sind folgende neun Süßstoffe gelistet und genehmigt:
Saccharin (E 954), Sucralose (E955), Aspartam (E 951), Neohesperidin DC (E 957), seit  dem Jahr 2010 Neotam (E 961), Acesulfam-Kalium (E 950), Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962), Thaumatin (E 957), Cyclamat (E 952).
Diese Aufstellung soll Ihnen zur Information dienen und hat keine bewertende Funktion
Xaver Xyllix

 

3. März 2010 - Grundstein aus Finnland-Xylit ist gelegt

     Wir haben unsere ersten Händler mit Xylit-Pulver und -Kaugummi aus Finnland beliefert. Jetzt vor allem noch in der Region Ostallgäu aktiv, werden wir jedoch Schritt um Schritt unser Netzwerk für Finnland-Xylit aufbauen und weiter ausdehnen. Schauen Sie immer mal wieder bei www.xylit-xylitol.de unter der Rubrik „Fachhändler“ hinein. Vielleicht ist eines Tages auch in Ihrer Nähe ein Verkäufer, bei dem Sie direkt Ihre Ware kaufen können.

Ihr Xaver Xyllix

 

1. März 2010 - Alles Birkenzucker oder was?

      Neulich las ich, dass Xylit-Verkäufer von chinesischer Ware damit punkten wollen, dass man sich für ein Produkt aus Maisresten entscheiden solle. Es sei nicht verantwortungsbewusst, die ganzen Birkenwälder zu vernichten. Schön wär´s, denn Xylit nur aus Birkenholz gibt es als Massenartikel schon lange nicht mehr. Der Händler, der notwendigerweise in Riesenmengen solches bei einem Hersteller ordern würde, müsste etwa 18 € pro kg zahlen.
      Nachwachsende Laubhölzer haben wir in Europa ausreichend. Erst kürzlich sagte mir ein großer europäischer Xylit-Produzent, dass sie von Mais auf Holz umgestiegen sind. Aber: Damit soll der Mais-Einsatz keinesfalls herab gemindert werden. Er ist wichtig und bei Verwendung von gutem Ausgangsmaterial gleichwertig neben dem Holz.

Ihr Xaver Xyllix

 

25. Februar 2010 - Die EU, die efsa und der Xylit-Kaugummi

     Ja, die EU-Behörden! Nicht für alle von uns immer eine sprudelnde Quelle richtungweisender und sachverständiger Kompetenz. Ein Urteil von der efsa, der European Food Safety Authority, der obersten Behörde für Lebensmittelsicherheit in Europa, möchte ich hier vorstellen. Eingereicht wurden zur Prüfung Xylit-Kaugummi und -Pastillen/-Bonbons. Das Gremium kam zu folgendem Gutachten, woraus ich die Kernaussage zitiere: „Xylitol-Kaugummi verringert das Kariesrisiko bei Kindern .... Die wissenschaftliche Begründung der behaupteten Wirkung gilt für einen Konsum von 2 bis 3 g mit 100 % Xylitol gesüßten Kaugummis mindestens dreimal täglich nach den Mahlzeiten. In dieser Menge kann der Kaugummi problemlos im Rahmen einer ausgeglichenen Ernährung konsumiert werden.“
     Bei Xylit-Pastillen/-Bonbons befand die Kommission ebenfalls, dass eine „signifikant geringere Karieszunahme“ im Vergleich zur Kontrollgruppe zu verzeichnen sei. Die Prüfer waren jedoch hier der Auffassung, dass die vorgelegten Studien nicht in allen Punkten den strengen Bewertungsmaßstäben entsprächen und erteilten nicht den offiziellen amtlichen Segen wie beim Xylit-Kaugummi.

Ihr Xaver Xyllix

 

20. Februar 2010 - Xylit aus China oder Finnland?

      Eine elementare Diskussionsrunde nicht nur für Männer: Sich für die Exotische aus Ostasien entscheiden oder die Süße aus dem hohen Norden? Tatsache ist, dass Xylit von China oder Europa prinzipiell gleich ist. Es handelt sich um einen Stoff aus der Gruppe der Zuckeralkohole (auch Abstinenzler können zugreifen!). Chemisch bezeichnet als Pentanpentol, müssen bei uns die dafür geforderten Reinheits- und Qualitäts-Anforderungen erfüllt sein. China-Ware wird aus Maisspindeln (Strünke ohne Körner) hergestellt. In Europa, so vor allem Finnland, wird Baumbestand bevorzugt. Wenn man davon ausgeht, dass in beiden Fällen sauberes Ausgangsmaterial verwendet und eine korrekte Verarbeitung erfolgt, kann man ein gleichwertiges Endprodukt erwarten.

     Und, wie ist das mit dem Preis? Sie vermuten richtig, chinesisches Xylit ist auf dem Weltmarkt billiger einzukaufen und kann je nach Konzept des Wiederverkäufers entsprechend günstiger angeboten werden. Weitere Kriterien für eine Entscheidung sind persönliche Vorlieben für das Herkunftsland sowie die Frage, ob Xylit aus der Ferne hergebracht werden muss und man nicht besser unsere Wirtschaft in Europa unterstützt.

Ein schönes Wochenende wünscht Xaver Xyllix

 

17. Februar 2010 - Aschermittwoch

     Der richtige Tag für einen Neubeginn. Ich, Xaver Xyllix vom Schloss-Eule-Team, bereue: Gar zu sträflich vernachlässigt habe ich die Bearbeitung der News und Infos. Hätte sich der sympathische Vogel vom Eingangsbild dieser Seite von Neuigkeiten ernähren müssen, wäre er wohl längst verhungert vom Ast gefallen.

      Daher gelobe ich, in Zukunft Sie, die interessierten und geschätzten Besucher unserer Homepage, besser zu versorgen. Vielleicht sogar einmal mit einem regelmäßigen Newsletter, wenn sich das Interesse am Thema Xylit und unseren Produkten weiterhin derartig stark entwickelt.

Mit Grüßen aus dem Ostallgäu Ihr hochmotivierter Xaver Xyllix

 

 

 

Juli 2009:

Es bewegt sich einiges im Xylit-Bereich. Auch eher zurückhaltendere Institutionen erkennen und empfehlen die positiven Wirkungen dieses Zuckeraustauschstoffs für die Zahngesundheit. So schreibt die Betriebskrankenkasse Dr. Oetker in ihrem Magazin Fit!macher, 4/2007, was zu tun ist, wenn das Zähneputzen nach dem Essen nicht möglich ist:

„ ...Kaugummi kauen mit Xylit / Xylitol ... Bakterien werden gehemmt, Säuren neutralisiert ..."

Wrigley ist die Kaugummi-Großmacht. Solch ein Unternehmen kann sich für Xylit mit einer eigenen Marketingstrategie nur dann starkmachen, wenn es selbst das Thema von der wissenschaftlichen Belegbarkeit abgeklopft hat. Noch setzt der Hersteller diesen Zuckeraustauschstoff in nur geringem Maße ein; auch ist Xylit nicht das billigste und verarbeitungsfreundlichste Material für Kaugummis. Speziell werden Bonbons mit ihrer Xylit-Füllung beworben, die Extra Drops. In Österreich nennt sich die Produktlinie Orbit Professional Drops. Wer allerdings damit im Rahmen einer empfohlenen Karies-Prophylaxe auf etwa 6 g Xylit täglich kommen will, muss heftig lutschen. Dafür wären nämlich 17 Stück der Drops erforderlich. Eine Packung beinhaltet 12 Stück mit einem Xylit-Anteil von 12% und weiteren, zusätzlichen Süßungsmitteln.


Japaner streben Süßwarengenuss bei möglichst weitgehender Kariesfreiheit an. In Japan ist Xylit als Nahrungszusatz seit 1997 zugelassen. Seitdem wurden zahlreiche neue Xylit-Kaugummis und -Bonbons entwickelt und auf den Markt gebracht. Xylit zählt in Japan zu den am besten eingeführten Erzeugnissen in dieser Branche.

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